Leider werden Veränderungsprozesse nur all zu oft von krisenhaften Entwicklungen
getrieben.
"Jede Krise ist ein Geschenk des Schicksals an den schaffenden Menschen"
(Stefan Zweig; Schriftsteller)
In Zeiten, wo in vielen wichtigen Märkten die Aufträge in unbekanntem Ausmaß einbrechen, heißt es kühlen Kopf zu bewahren. Wenn wegbrechende Umsätze (oder Verkäufe) und fehlendes Kapital an den
Grundfesten des eigenen Geschäftsmodells rütteln, ist das zugegeben schwierig. Doch wer nüchtern seine Stärken und Schwächen untersucht, wird genügend Optionen für sein Unternehmen entdecken. Die
langjährigen Pfade sind dabei selten das Erfolgsmodell der Zukunft, die Wege zu neuen Kunden und zum unternehmerischen Erfolg – wie auch immer man diesen für sich selber bestimmt – sind ein ewiger
Suchprozess. Doch Originalität lässt sich nicht bestimmen, nur entwickeln. Sicher ist aber, dass man neue Ziele nur auf neuen Wegen erreicht.
Veränderung als Normalfall:
Die Jahresabstände, in denen sich unser Wissen verdoppelt, haben sich in den vergangenen 200 Jahren dramatisch verringert. So benötigte die Menschheit ab dem Jahr 1800 gerechnet 100 Jahre, um das
vorhandene Wissen zu verdoppeln. In den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts waren für eine Verdoppelung des Wissens nur noch zehn Jahre notwendig. Derzeit verdoppelt sich das verfügbare Wissen bereits
alle fünf Jahre. Tendenz für die Zukunft: Beschleunigung weiter zunehmend! Diese Wissensexplosion bedeutet beispielsweise ganz konkret, dass - jede Minute eine neue chemische Formel entwickelt wird.
- alle drei Minuten ein neuer physikalischer Zusammenhang entdeckt wird oder - alle fünf Minuten eine neue medizinische Erkenntnis gewonnen wird. Aus einem einstmals ruhigen See ist ein permanentes
Wildwasser geworden. Diese kontinuierlichen Veränderungen verlangen von Unternehmen und deren Kultur eine neue Struktur.
Sextant statt Faltplan:
Dort wo Organisationen früher mit einer statischen Landkarte der Märkte, Kulturen und anderer Rahmenbedingungen wie auf einem ruhigen See dahin gleiten konnten, bedarf es heute des eigenaktiven
Handelns des Individuum. Um aber das Ziel bei der Dynamik von Veränderung nicht aus dem Auge zu verlieren, müssen wir die Landkarte durch einen inneren Kompass, und noch besser durch einen
Sextanten ergänzen, der uns alleine auf hoher See das Navigieren ermöglicht.
Der Mensch als „Gewohnheitstier“:
steht in der Regel Veränderungen skeptisch gegenüber. Veränderungen sind mit Unsicherheit über die Zukunft verbunden und können als Gefahren und Risiken wahrgenommen werden. Vertreter nachhaltig
gemeinter Veränderungsprozesse plädieren eindeutig für die frühestmögliche Einbeziehung der Betroffenen. Damit vermittelt man den betroffenen Mitarbeitern die nötige Sicherheit in dem Prozess. Je
stärker die Sicherheit, desto größer die Bereitschaft zur Veränderung. Wenn diese Bereitschaft nicht erzeugt wird, können Widerstände aus der Belegschaft das Projekt zum Scheitern bringen.
Nehmen Sie doch Kontakt mit mir auf und vereinbaren Sie einen Termin. Ich freue mich auf Sie!